Weihnachtslieder

Weihnachtslieder Weihnachtsgeschenke zu Weihnachten

Leise rieselt der Schnee

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Freitag 17. Okt 2008

1. Leise rieselt der Schnee,
Still und starr liegt der See,
Weihnachtlich glänzet der Wald
Freue dich, Christkind kommt bald!

2. In den Herzen ist’s warm;
Still schweigt Kummer und Harm.
Sorge des Lebens verhallt;
Freue dich! Christkind kommt bald!

3. ’s Kindlein, göttlich und arm,
Macht die Herzen so warm,
Strahle, du Stern überm Wald,
Freue dich, Christkind kommt bald!

4. Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht;
Horch nur, wie lieblich es schallt,
Freue dich, Christkind kommt bald!

Melodie - Eduard Ebel; Text - Eduard Ebel, 1839-1905


Eine Muh, eine Mäh

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Freitag 17. Okt 2008

Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht,
Wenn die Glocke bim-bam macht
Kommt auf leisen Sohlen,
Ruprecht an verstohlen,
Zieht mit vollen Säcken ein,
Bringt uns Bäcker-Leckerein.
Und packt unter Lachen,
Aus die schönsten Sachen.
Und außer Kuchenzeug,
Bringt noch der Gute Euch:

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä
Eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
Eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
Ratatsching-daderatabum.

Wenn der Schnee zu Berg sich türmt,
Wenn es draußen friert und stürmt,
Um die Weihnachtslichter
Fröhliche Gesichter,
Alle Stuben blitzeblank,
Denn es kommt mit Poltergang,
Durch die Luft, die kalte,
Ruprecht an, der alte.
Und, außer Kuchenzeug,
Bringt noch der Gute Euch:

Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä
Eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
Eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
Ratatsching-daderatabum.

|: Wenn Weihnachten ist, :|
Bescheret uns der heil’ge Christ.
Und da kriegen wir ne Muh,
Und da kriegen wir ne Mäh,
Und da kriegen wir
Die allerschönste Täterätätä,
Eine Rute, eine Tute,
Ja da kriegen wir
Die allerschönste Täterätätä.


Süßer die Glocken nie klingen

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Montag 13. Okt 2008

Süßer die Glocken nie klingen
Als zu der Weihnachtszeit:
‘S ist, als ob Engelein singen
Wieder von Frieden und Freud’.
Wie sie gesungen in seliger Nacht,
Glocken, mit heiligem Klang
Klingt doch die Erde entlang!

O, wenn die Glocken erklingen,
Schnell sie das Christkindlein hört.
Thut sich vom Himmel dann schwingen
Eilet hernieder zur Erd’.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind;
Glocken mit heiligem Klang,
Klingt doch die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle
Über die Meere noch weit,
Daß sich erfreuen doch alle
Seliger Weihnachtszeit.
Alle aufjauchzen mit Einem Gesang;
Glocken mit heiligem Klang,
Klingt doch die Erde entlang!

Text und Melodie: W. Kritzinger - Volkslied aus Schlesien


Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Samstag 11. Okt 2008

Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!
Maria tut es niedersingen,
ihre keusche Brust darbringen.
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!
Die Engel tun schön musizieren,
vor dem Kindlein jubilieren.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!

Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.
Gott hat den Himmelsthron verlassen
und muß reisen auf den Straßen.
Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.

Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!
Fallet Jesum all zu Füßen,
weil er für uns d’Sünd tut büßen!
Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!

Wir, wir, wir, wir rufen all zu dir:
Tu uns des Himmels Reich aufschließen,
wenn wir einmal sterben müssen.
Wir, wir, wir, wir rufen all zu dir.


Fröhliche Weihnacht überall!

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Freitag 10. Okt 2008

“Fröhliche Weihnacht überall!”
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

“Fröhliche Weihnacht überall!”
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle
stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.

“Fröhliche Weihnacht überall”…
Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertrau’n,
ein zu sel’ger Ruh’.

“Fröhliche Weihnacht überall”…
Was wir ander’n taten,
sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.

Text: Heinrich A. H. von Fallersleben Melodie: Aus England, 19 Jh.


Morgen, Kinder, wird’s was geben

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Freitag 10. Okt 2008

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
Morgen werden wir uns freu’n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
Wird in unsrem Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
Heisa, dann ist Weinachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
Von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
Ein geputzter Kuppelsaal!
Wißt ihr noch, wie voriges Jahr
Es am Heiligen Abend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
Und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
Mit der gelben Violin?

Wißt ihr noch den großen Wagen
Und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kinderchen zum Tragen
Und die viele Nascherei?
Meinen fleiß’gen Sägemann
Mit der Kugel unten dran?

Welch ein schöner Tag ist morgen!
Neue Freuden hoffen wir.
Unsere guten Eltern sorgen
Lange, lange schon dafür
O gewiß, wer sie nicht ehrt
Ist der ganzen Lust nicht wert.

Text: Ph. Von Bartsch, (von anderen K. F. Splittegarb ~1795);
Melodie: Carl Gottlieb Hering 1809


O Tannenbaum

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Donnerstag 9. Okt 2008

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachstzeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

Text: E. Anschütz / J.A. Zarnack


Vom Himmel hoch, da komm ich her

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Donnerstag 9. Okt 2008

Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring euch gute, neue Mär.
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich sing’n und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut geborn,
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein so zart und fein,
Das soll eur Freud und Wonne sein.

Es ist der Herr Christ, unser Gott.
Der will euch führn aus aller Not.
Er will eur Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.

Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit’t,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.

So merket nun das Zeichen recht:
Die Krippen, Windelein so schlecht.
Da findet ihr das Kind.gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt.

Des laßt uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert
Mit seinem lieben Sohn verehrt.

Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin.
Was liegt doch in dem Krippelein?
Wes ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.

Sei willekomm, du edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir
Wie soll ich immer danken dir?

Ach Herr, du Schöpfer aller Ding,
Wie bist du worden so gering,
Daß du da liegst auf dürrem Gras.
Davon ein Rind und Esel aß!

Und wär die Welt viel mal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit’t,
So wär sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.

Der Sammet und die Seiden dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du Kön’g so groß und reich
Herprangst, als wär’s dein Himmelreich.

Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir,
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

Ach mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in meins Herzens Schrein,
Daß ich nimmer vergesse dein.

Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon,
Mit Herzenslust den süßen Ton.

Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns ein neues Jahr.

Martin Luther (1483 - 1546) - Ein Kinderlied auf die Weihnacht Christi


Morgen kommt der Weihnachtsmann

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Donnerstag 9. Okt 2008

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben,
Trommel, Pfeife und Gewehr,
Fahn und Säbel und noch mehr,
Ja ein ganzes Kriegesheer,
Möcht’ ich gerne haben.

Bring’ uns, lieber Weihnachtsmann,
Bring’ auch morgen, bringe
Musketier und Grenadier,
Zottelbär und Panthertier,
Roß und Esel, Schaf und Stier,
Lauter schöne Dinge.

Doch du weißt ja unsern Wunsch,
Kennest unsere Herzen.
Kinder, Vater und Mama
Auch sogar der Großpapa,
Alle, alle sind wir da,
Warten dein mit Schmerzen.

Text: Hoffmann von Fallersleben


Ich steh’ an deiner Krippe hier

Autor: Weihnachtsmann | Abgelegt in: Lieder Mittwoch 8. Okt 2008

Ich steh’ an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring’ und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel’ und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohl gefallen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh’ ich dich kannt’, erkoren.
Eh’ ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud’ und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen.

Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib’ ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär’
und meine Seel’ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.

Text: Paul Gerhardt (1653) Melodie: Johann Sebastian Bach (1736)


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